Nutzungsbedingungen für die LuxeAtPlay-Plattform

Rechtliche Rahmenbedingungen für den Zugriff und die Nutzung unserer Ressourcenallokations- und Optimierungsdienste.

1. Geltungsbereich und Vertragsgegenstand

Diese Nutzungsbedingungen regeln das Rechtsverhältnis zwischen der LuxeAtPlay GmbH (nachfolgend „Anbieter“) und dem jeweiligen Vertragspartner (nachfolgend „Kunde“) für die Nutzung der über die Domain luxeatplay.com bereitgestellten digitalen Plattform, einschließlich aller zugehörigen Schnittstellen, APIs und Analysewerkzeuge.

Gegenstand des Vertrags ist die Bereitstellung von Softwaremodulen zur Ressourcenallokation und Prozessoptimierung, die in bestehende ERP-Systeme des Kunden integriert werden können. Die genauen Leistungsmerkmale, insbesondere die unterstützten ERP-Plattformen und die spezifischen Optimierungsalgorithmen, ergeben sich aus der jeweils gültigen Leistungsbeschreibung im Kundenportal.

2. Zustandekommen des Vertrags und Nutzungsberechtigung

Der Vertrag kommt durch die Annahme eines vom Anbieter erstellten Angebots durch den Kunden zustande. Die Nutzung der Plattform setzt die vorherige Registrierung und Freischaltung eines Benutzerkontos voraus.

Der Kunde versichert, dass alle bei der Registrierung angegebenen Daten (insbesondere Firmenname, Anschrift, Umsatzsteuer-ID) vollständig und richtig sind. Änderungen sind dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen.

Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und unbefugte Zugriffe Dritter zu unterbinden. Bei Verdacht auf Missbrauch ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.

3. Leistungsumfang und Systemverfügbarkeit

Der Anbieter stellt die Plattform mit einer durchschnittlichen Verfügbarkeit von 99,5 % pro Kalenderjahr bereit, gemessen an der Gesamtstundenzahl. Wartungsfenster, die in der Regel außerhalb der Geschäftszeiten (werktags 8:00–18:00 Uhr MEZ) liegen, werden dem Kunden mindestens 48 Stunden im Voraus angekündigt.

Die Integration der Module in die ERP-Umgebung des Kunden erfolgt auf Basis der vom Kunden bereitgestellten Schnittstellenspezifikationen. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Kompatibilität mit nicht freigegebenen ERP-Versionen oder individuellen Anpassungen des Kunden.

Die in der Leistungsbeschreibung genannten Latenzbenchmarks (z. B. Antwortzeiten unter 200 ms bei Standardabfragen) gelten unter definierten Lastbedingungen und setzen eine dem Stand der Technik entsprechende Netzwerkinfrastruktur auf Kundenseite voraus.

4. Pflichten des Kunden und Datenschutz (BDSG)

Der Kunde ist verpflichtet, alle für den Betrieb der Plattform erforderlichen Daten (insbesondere Stammdaten, Auftragsdaten) vollständig und in einem maschinenlesbaren Format bereitzustellen. Der Kunde trägt die Verantwortung für die Rechtmäßigkeit der von ihm in die Plattform eingebrachten Daten.

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO und den Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Die technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOM) gemäß Art. 32 DSGVO sind in der gesonderten Datenschutzvereinbarung (DPA) aufgeführt, die Bestandteil dieses Vertrags ist.

Der Kunde hat das Recht, jederzeit Auskunft über die Verarbeitung seiner Daten zu verlangen. Eine Löschung der Daten nach Vertragsende erfolgt innerhalb von 30 Tagen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

5. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung für die Nutzung der Plattform richtet sich nach dem zwischen den Parteien vereinbarten Tarifmodell (z. B. nutzungsabhängig oder pauschal). Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Rechnungen werden monatlich im Voraus gestellt und sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu verlangen.

Der Anbieter behält sich vor, die Preise unter Einhaltung einer Frist von 30 Tagen zum Ende eines Kalendermonats zu ändern. Der Kunde wird über Preisänderungen per E-Mail informiert. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die neuen Preise als vereinbart.

6. Haftung und Gewährleistung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden, sowie für die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Für einfache Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur, soweit eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht) verletzt wurde. Die Haftung ist in diesem Fall auf den typischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Die Gewährleistung für Mängel der Plattform beträgt 12 Monate ab dem Zeitpunkt der ersten Bereitstellung. Der Kunde ist verpflichtet, Mängel unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 7 Tagen nach Kenntniserlangung, schriftlich zu melden.

Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch unsachgemäße Nutzung der Plattform, Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung oder durch Eingriffe Dritter entstehen, die der Kunde zu vertreten hat.

7. Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Kunde gegen wesentliche Vertragspflichten (z. B. Zahlungsverzug über mehr als 30 Tage, Verstoß gegen Datenschutzbestimmungen) verstößt und eine Abmahnung erfolglos geblieben ist.

Nach Vertragsende werden dem Kunden die bei Vertragsende gespeicherten Daten in einem gängigen Format (z. B. CSV, XML) zur Verfügung gestellt. Die Kosten für die Datenbereitstellung trägt der Kunde.

8. Änderungen der Nutzungsbedingungen

Der Anbieter behält sich vor, diese Nutzungsbedingungen jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Der Kunde wird über wesentliche Änderungen per E-Mail informiert. Die Änderungen gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung widerspricht.

Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf die Widerspruchsmöglichkeit und die Rechtsfolgen des Schweigens hinweisen.

9. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Sitz des Anbieters (Konrad-Weigel-Allee 88).

Sollte eine Bestimmung dieser Nutzungsbedingungen unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Für Rückfragen zu diesen Nutzungsbedingungen steht der Anbieter unter der E-Mail-Adresse info@luxeatplay.com oder telefonisch unter +49 (02379) 564 1765 zur Verfügung.

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